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September
Künstlerische & organisatorische Leitung
und weitere

Memory Park

Ein 10 – Tage – Festival des g – werk Marburg
german stage service | trauma im g-werk
  Memory Park untersucht mit verschiedenen Veranstaltungen und Aktionen die Frage nach der Bedeutung und dem Einfluss von Erinnerungen, Erfahrungen, Geschichte auf die Art und Weise und die Qualität von „Unterwegs-Sein“. Memory Park beleuchtet Bedürfnisse, Interessen und Strategien bei der Auseinandersetzung mit Erinnerungen, Erfahrungen, Geschichte. Memory Park stellt Fragen an das Thema: Sind Erinnerungen ein Mittel, um die eigene Vergangenheit zu ordnen und um ihr einen Sinn zu geben, um auf dieser Basis gesicherter unterwegs sein zu können? Memory Park bietet dem Publikum 10 Tage lang ein konkretes „Unterwegs-Sein“ auf dem eigens dafür gestalteten gesamten g-werk-Gelände, auf dem man sich den ganzen Tag aufhalten und bewegen kann. Theatersaal, Theaterfoyer, Baari Bar, Traumafoyer, Traumasaal, Kino, Garage, Lagerraum, Garten und Piazza werden für die Dauer des Festivals von einem Sichtschutzrahmen umgeben. Um zu erfahren, wie es im Memory Park aussieht, muss man sich hinein begeben. Genauso wie Erinnerungen und Erfahrungen nicht aus der Distanz gemacht werden können, genauso wie Unterwegs-Sein nur funktioniert, wenn man sich darauf einlässt und wenn man Nähe zulässt, genauso kann man auch den Memory Park nicht von außen erleben, sondern nur aus nächster Nähe. Innerhalb von Memory Park können Sie zum Beispiel gezielt Veranstaltungen ihrer Wahl besuchen (Theater, Konzerte, Lesungen, Filme, Vorträge, Dia-Abende, Diskussionen und Feste) oder Sie lassen sich treiben und erleben dauerhafte und täglich wechselnde „Stationen“, die zu jeder Zeit besucht oder benutzt werden können (Installationen, Ausstellungen, Videokunst, Spiele, Hörtische, Entsorgungsangebote ungeliebter Erinnerungen …). Memory Park sorgt sich natürlich auch um Ihr Bedürfnis nach Ruhe mit Refugien der Entspannung und Kontemplation und bietet Orte der Einkehr, der Geselligkeit und der Nahrungsaufnahme.
Memory Park in Zahlen:
  5 Theateraufführungen 3 Konzerte 6 Filmvorführungen 9 Künstlerische Dia-Abende 2 Wissenschaftlich-Philosophische Vorträge 10 Leseveranstaltungen 1 Super 8 Garagenkino-Abend 2 Ausstellungen 2 Installationen 1 Jazz – Brunch 1 Literatur – Brunch 2 Memory – Club – Parties 1 Creative Writing Workshop …und dazu unzählige akustische und visuelle Installationen, Orte der Entschleunigung und einige andere Überraschungen.
Das ganze Programm:
Freitag, 19.06.2009
16.00 Festivaleröffnung 17.30 Dauerlesung mit Frank Düllmann 19.00 Der tägliche Dia-Abend 20.00 Film: „Vergiss mein nicht“ R: Michel Gondry 20.00 Theater: „Oooh I need your love babe“ – Solo von und mit Rolf Michenfelder 21.30 Konzert: “Dr. Norton“ – smarter Beat-Punk ganztägig: Ausstellung: „Retrospektive traumakino“
Samstag, 20.06.2009
  17.30 Dauerlesung mit Frank Düllmann 19.00 Der tägliche Dia-Abend 20.00 Theater: „Oooh I need your love babe“- Solo von und mit Rolf Michenfelder 20.00 Film: „Mein Tod ist nicht dein Tod“ R: Lars Barthel Ab 22.00 Memory-Club – Party mit den trauma-resident Djs ganztägig: Ausstellung: „Retrospektive traumakino“
Sonntag, 21.06.2009
  Ab 11.00 Literarisch-musikalisches Brunch mit Manfred Fenner und Jean-Marc 17.30 Dauerlesung mit Frank Düllmann 19.00 Der tägliche Dia-Abend 20.30 Vortrag und Gespräch mit Prof. Michael Pauen: Seele, Selbst, Gedächtnis – Die Bedeutung des Erinnerns für das Selbstbewusstsein ganztägig: Ausstellung: „Retrospektive traumakino“ ganztägig: Ausstellung: „Erzähl mir eine Geschichte“
Montag, 22.06.2009
  17.30 Dauerlesung mit Frank Düllmann 19.00 Der tägliche Dia-Abend 20.30 Garagen-Kino: Super8-Filme 20.30 Lesungmit Martin Büsser: Der Tonträger ist Geschichte ganztägig: Ausstellung: „Retrospektive traumakino“ ganztägig: Ausstellung: „Erzähl mir eine Geschichte“
Dienstag, 23.06.2009
  17.30 Dauerlesung mit Frank Düllmann 19.00 Der tägliche Dia-Abend 20.00 Lesung/Vortrag: tba ganztägig: Manuela Weichenrieder: „Tropfen“ – Installation ganztägig: Ausstellung: „Retrospektive traumakino“ ganztägig: Ausstellung: „Erzähl mir eine Geschichte“
Mittwoch, 24.06. 2009
  17.30 Dauerlesung mit Frank Düllmann 19.00 Der tägliche Dia-Abend 21.00 Konzert: „PresLisa und Körnel Parka“ ganztägig: Manuela Weichenrieder: „Tropfen“ – Installation ganztägig: Ausstellung: „Retrospektive traumakino“ ganztägig: Ausstellung: „Erzähl mir eine Geschichte“
Donnerstag, 25.06.2009
  17.30 Dauerlesung mit Frank Düllmann 19.00 Der tägliche Dia-Abend 20.30 Theater: „Memory“ Ab 22.00 Party: Donner´s´Dance goes Memory Park ganztägig: Ausstellung: „Retrospektive traumakino“ ganztägig: Ausstellung: „Erzähl mir eine Geschichte“
Freitag, 26.06.2009
  17.30 Dauerlesung mit Frank Düllmann 19.00 Der tägliche Dia-Abend 20.00 Film: „Transamerica“ R: Duncan Tucker 20.30 Theater: „Memory“ mit Ralf Knicker (Berlin) 21.30 Konzert: „Tom Liwa“ – Erinnerungen aus dem wirklichen Leben ganztägig: Ausstellung: „Retrospektive traumakino“
Samstag. 27.06.2009
  ganztägig: Workshop „creative writing“ mit Tom Liwa (Anmeldung erforderlich!) 17.30 Dauerlesung mit Frank Düllmann 19.00 Der tägliche Dia-Abend (Tom Liwa & Friends) 21.00 Theater: “Chronik von fern” mit Angelika Sieburg; R: HeikeScharpff (Ffm.) Ab 22.00 Memory-Club – Party mit den trauma-resident DJs ganztägig: Ausstellung: „Retrospektive traumakino“
Sonntag, 28.06.2009
  Ab 11.00 Jazzbrunch mit „Sweet Soft & Lazy“ – Chancons, Latin, Jazz-Classics 19.00 Film: „Vergiss mein nicht“ R. Michel Gondry ganztägig: Ausstellung: „Retrospektive traumakino“   Ein Gemeinschaftsprojekt von german stage service und trauma im g-werk im Rahmen des „17. Mittelhessichen Kultursommer 2009“ unter der Schirmherrschaft der Marburger Kulturdezernentin Dr. Kerstin Weinbach.  
Künstlerische und organisatorische Leitung: Frank Düllmann, Rolf Michenfelder, Marius Rosinski