Silent Disco mit lokalen DJs an unbelebten Orten der Nordstadt
mittwochs von 20 bis 22 Uhr
An sieben Sommerabenden ziehen wir jeden zweiten Mittwoch mit unserem Disco-Bollerwagen los und verwandeln unwirtliche Orte der Marburger Nordstadt in temporäre Tanzflächen: den Parkplatz nebenan, die düstere Unterführung, die Nachttankstelle um die Ecke. Den sonst so funktionalen Alltag füllen wir mit Musik und Begegnung. Ob Techno vor einem leerstehenden Shop oder Salsa unter Neonlicht, unterschiedliche Musik- und Tanzstile laden zum Mitmachen, Zuschauen oder spontanen Mittanzen ein. Begleitet werden alle Veranstaltungen von einem Awareness-Team, damit sich alle willkommen und wohl fühlen.
Wir treffen uns immer mittwochs direkt vor den Türen des TNT. Von dort aus ziehen wir gemeinsam los zu wechselnden, ausgewählten Orten in der Nordstadt. Über unsere interaktive Karte habt Ihr alle DJs und Orte direkt im Blick! Sobald es Neuigkeiten gibt, wird die Karte sofort aktualisiert.
dj_baubo bringt die Hot Girl Anthems direkt auf eure Ohren. Musikalisch erwartet euch ein cleaner Mix aus Pop, Y2K, Hip-Hop, deutschen Lyrics und Quatsch.
Mi. 08. Juli – San.BR (Frei~Quenz) – Elisabethbrücke, unten
San.BR ist ein peruanischer DJ und Produzent aus Marburg. Seit 2019 bewegt er sich zwischen Minimal House, Techno und experimentellen Sounds, spielt in Clubs wie dem Silbergold und ist Teil der Kollektive Freiquenz und Not From This Earth. Zudem moderiert er die Radiosendung Electronic Gateways. Sein Stil zeichnet sich durch minimalistischen, groovigen House mit Acid-Basslines aus; dabei verbindet er sowohl in seinen Sets als auch in seinen analogen und digitalen Produktionen verschiedene Genres zu einem harmonischen Ganzen.
Mi. 22. Juli – dj ♡ – Vor dem ehem. Nachtsalon, Bahnhofstraße 31A
dj ♡ bringt euch zum Tanzen mit einer queeren Mischung aus EDM, FLINTA* rap, hyperpop und bouncy, hard, mixed techno Elementen.
v2k hat ihren Sound zwischen Deep und Organic House gefunden und liefert hier groovige Rhythmen, warme Klangwelten und funkige Elemente. Mal verträumt und melodisch, mal treibend und voller Schwung, aufjedenfall mit Fokus auf Bewegung und Flow.
Born to slay and speak critique. All that in nice dresses. Artsy, weird, electronic, lyrical, nasty, queer, 161.
Musikalisch stark von Hip-Hop und elektronischen Tanzmusiken beeinflusst, forscht SAKURI am widerständen und Community-fördernden Potential von Tanzflächen.
(Queeres) Empowerment, getanzter Widerstand und verspielter Selbstausdruck sind die Schlagworte, die SAKURI live mit eigenen *Prädikat DANCEABLE* Produktionen und pointierten, aktivierenden Vocals zum Besten oder zumindest sehr guten gibt.
Mi. 02. September – Jannis Wulle (TNT) – Heinrich-Meister-Weg
Jannis Wulle (keine/er) macht live bevorzugt weirden Techno mit Eurorack, beim Auflegen springt Jannis in den Genres Bass House und Techno und wagt sich dann und wann auf der Suche nach Energy in härtere Richtungen.
Mi. 16. September – smikæ (Schabernack) – Parkplatz, Bahnhofstraße 4
smikæ (sie/ihr) liebt alles, was die Hüften zum wackeln und den ganzen Körper zum tanzen bringt. Egal ob groovig, bouncig, trancig, melodisch oder auch mal ein paar stärkere Bässe – hauptsache es macht gute Laune! Dabei lässt sie sich auch gerne von spanischen und lateinamerikanischen Rhythmen inspirieren und spielt am liebsten möglichst viel von FLINTA-Produzent*innen.
Das Projekt wird durch den Gewinn des Landeswettbewerbes „Ab in die Mitte!“ des Hessischen Wirtschaftsministeriums realisiert. Wir danken allen beteiligten Partner*innen und unterstützenden Institutionen für die Förderung.