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März
Gastspiel von
Der Fall Mutter 
missingdots (Dresden) zu Gast im TNT 
am 10. & 11. April um 20 Uhr
 
 
missingdots erzählt in ihrer Inszenierung „Der Fall Mutter“ von diversen Personen und dem kollektiven Anspruch auf Mitspracherecht zur Frage der Reproduktion. In drei aufeinanderfolgenden Akten springen zwei Schauspielerinnen in Biografien und Lebensentwürfe und bringen die Themen gewollte Kinderlosigkeit, Mutterschaft im Krieg sowie Geschlechtsidentitäten und Kinderwünsche auf den Tisch. Dabei sind sie Cousinen, Halbtanten, Flinta*-Eltern, Fürsorgepersonen und O(hne) K(ind)-Frauen*. Die Frage des Kinderwunsches ist eine, die viele beschäftigt, sogar Rumpelstilzchen.
„Die beiden Darstellerinnen fläzen sich in hässliche DDR-Campingstühle und geben sich genussvoll den verschiedenen weiblichen Stimmen hin, bieten ihnen Raum, machen sie sich zu eigen, hören ihnen zu, befragen sie. (…) Einen Menschen auf ihre oder seine Biologie zu reduzieren, hat noch nie irgendwohin geführt, außer vielleicht zur Stärkung des Patriachats. Und wohin uns das gebracht hat…Unter der Regie von Nora Otte gelingt dem Künstlerinnen-Netzwerk missingdots hier eine zugewandte Auseinandersetzung, die vom Fingerzeigen genauso absieht wie von einfachem Männer-Bashing. (…) Damit gelingt eine wertschätzende Nebeneinandersetzung möglicher und tatsächlicher Lebensentwürfe. Und darauf kommt es doch an.“ – Rico Stehfest, Dresdner Neuste Nachrichten, 1./2.2.2025
KOPRODUKTIONSPARTNER
HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden
KOOPERATIONSPARTNER
LOFFT – DAS THEATER Leipzig
FÖRDERNDE
Fonds Darstellende Künste
Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
Amt für Denkmalschutz Dresden
Kulturamt Leipzig
Universitätsstadt Marburg
CREDITS
Text: Ulrike Feibig, Julia Gonchar, Irina Nekarasov/a
Regie: Nora Otte
Schauspiel: Julia Amme, Laila Nielsen
Raum und Kostüm: Elisabeth Schiller-Witzmann
Lichtdesign: Martin Mulik
Sounddesign: Clemens Levin
Öffentlichkeitsarbeit: Frieda Pirnbaum
Dank an: Heidemarie Otte und Bettina Wilper