Erster Workshop 9.-11.11.2018

Liebesschmerz wird im Wesentlichen von den gesellschaftlichen Bedingungen der jeweiligen Zeit geprägt – somit ist jedes gebrochene Herz also nicht nur ein privates Problem, sondern eines der Phänomene der Gesellschaft, mit der wir zu tun haben. Ahhh gut! Also kein privates Problem, denk ich mir..Und jetzt? Machen wir die Idee der romantischen Liebe zum Problem einer Gesellschaft, eines Systems und schauen uns das mal genauer an. Dass die Liebe, vor allem die romantische Liebe, mehr als das Symptom einer vergangenen Zeit ist, daran lassen unzählige Songs, Gedichte, Schwüre und angekettete Herzen auf  diversen Brücken keinen Zweifel: Wir können und wollen nicht ohne sie – aber wem gelingt es schon, das Ideal der perfekten Liebesbeziehung in die Realität zu holen? Und was ist das überhaupt?
Mit Shakespeares Romeo und Julia als Folie, unseren Biographien und dem Buch „Warum Liebe weh tut“ der Soziologin Eva Illouz im Gepäck, möchten wir ein Stück entwickeln, das die Krise der romantischen Liebe beleuchtet. Von November 2018 bis Juli 2019 wird monatlich Fr-So je ein Wochenende geforscht, geprobt und diskutiert werden. Im August 2019 kommt die Stückentwicklung zur Aufführung bei TNT. Leitung: Katrin Hylla
Eine Kooperation des TNT mit der Käthe-Kollwitz-Schule und dem St. Elisabethverein Marburg. Gefördert vom Programm
„Wege ins Theater“ von ASSITEJ.e.V. aus Mitteln der Bundesstiftung KULTUR MACHT STARK.
Die Teilnahme ist kostenlos. Um verbindliche Anmeldung unter kontakt@theaternebendemturm.de wird gebeten.
Termine und Zeiten:
Freitag, 9.11. ab 17 h
Samstag 10.11. 11h -17h
Sonntag 11.11. 11h -15 h
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